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Die Kennziffern bilden den lokalen Unruhezustand des Erdmagnetfeldes
ab. Sie sind für 81 Tage dargstellt und werden werktäglich
aktualisiert. 81 Tage entsprechen drei (synodischen) Rotationen der
Sonne. Bei starken Störungen durch die Sonne lässt sich
eine 27-tägige Wiederholungstendenz verfolgen.
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Die Kennziffern sind ein quasi-logarithmisches Mass von 1 bis 9
der maximalen Störung für je drei Stunden (UTC); die untere
Grenze für K = 9 ist 500 nT in Niemegk. Große Kennziffern
deuten auf entsprechend erhöhten Einfall korpuskularer
Strahlung hin.
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Niemegk und Wingst gehören zu den 13 Observatorien, deren
Aktivitätskennziffern für die Berechnung der
planetaren Kennziffern (Kp)
des Störungsgrades des Erdmagnetfelds verwendet werden.
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